Stuckmörtel Grobzug CS II nach EN 998-1 mit kurzer Abbindezeit
Werktrockenmörtel mit alkalibeständigen Fasern für Stuckprofile und chloridfreie Spezialelemente
- Grobzug für Stuckprofile und chloridfreie Spezialelemente
- kurze Abbindezeit – hohe Frühfestigkeit
- mit alkalibeständigen Fasern verstärkt
- überarbeitbar mit Intoplast STW
- hohe Haftfestigkeit und Klebekraft
- wasserabweisend bei geringem Diffusionswiderstand
- einlagige Auftragsdicken von 10 bis 50 mm
- Mörtelgruppe CS II nach EN 998-1
- chromatarm nach EU-Verordnung 1907/2006
Einsatzbereich:
Intoplast SGS – Stuckmörtel Grobzug dient als Grobzug von Stuckprofilen und chloridfreien Spezialelementen. Der Stuckmörtel erreicht durch seine kurze Abbindezeit bereits nach kurzer Zeit eine hohe Festigkeit und kann anschließend mit Intoplast STW überarbeitet werden. Besonders geeignet für Ausbesserungs- und Stuckarbeiten mit einlagigen Auftragsdicken von 10 bis 50 mm.
Zusammensetzung:
Kornabgestufte Sande mit einer Körnung von 0 bis 2 mm nach DIN EN 13139, alkalibeständige Fasern, Bindemittel nach DIN EN 197 und EN 459 sowie bewährte Mörtelvergütungsstoffe.
Eigenschaften:
Intoplast SGS – Stuckmörtel Grobzug zeichnet sich durch sehr gute Verarbeitbarkeit sowie hohe Haftfestigkeit und Klebekraft aus. Nach der Erhärtung ist der Mörtel wasserabweisend bei gleichzeitig geringem Diffusionswiderstand – die Bausubstanz kann weiterhin atmen.
Untergrund:
Der Untergrund muss frei von Staub, losen Teilen, Öl, Fett und anderen Trennmitteln sein, die die Haftung ungünstig beeinflussen könnten. Geeignete Untergründe sind tragfähiges Mauerwerk, Natursteine wie Sandstein, Unterputze der Mörtelgruppen P I, P II und P III sowie fest haftende Altanstriche mit Dispersionsfarben oder tragfähige Kunstharzputze.
Der Untergrund ist mit dem Hochdruckreiniger (ca. 100 bar) mit kaltem Wasser zu säubern. Mürbe und lose Teile sind zu entfernen. Bei alten Dispersions- oder Kunstharzuntergründen ist die Festigkeit zu prüfen – bei Bedarf mit Intorin T verfestigen.
Anrühren und Verarbeitung:
Intoplast SGS – Stuckmörtel Grobzug mit sauberem Wasser – am besten mit dem Rührquirl – zu einer kellengerechten, steifplastischen Konsistenz anmischen. Nur so viel Mörtel anmischen, wie innerhalb von ca. 5 Minuten verarbeitet werden kann. Angesteifter Mörtel darf nicht mehr aufgerührt oder verarbeitet werden.
Ergiebigkeit:
Ein 25-kg-Sack ergibt mit ca. 4 bis 6 Litern sauberem Wasser angemischt ca. 20 Liter Frischmörtel.
Besondere Hinweise:
Fertiggestellte Stuckelemente sind vor Feuchtigkeit (Durchnässung bei Regen) und zu schneller Austrocknung (Zugluft und Sonne) zu schützen. Nach Aushärtung sollten sie durch einen geeigneten Anstrich hydrophobierend behandelt werden.
Die allgemeinen Regeln der Bautechnik, EN 998-1 sowie VOB Teil C, DIN 18350 sind bei den Bauausführungen einzuhalten. Ein Beimischen von Fremd- oder Zusatzstoffen ist nicht zulässig. Bei Luft- und Materialtemperaturen unter +5 °C sowie bei zu erwartendem Frost darf der Stuckmörtel nicht verarbeitet werden.
Technische Daten
Klassifizierung:
Werktrockenmörtel der Mörtelgruppe CS II nach EN 998-1
Körnung:
0 bis 2 mm
Gebindegröße:
25 kg Sack
Auftragsstärke:
10 bis 50 mm einlagig
Wasserbedarf:
ca. 4 bis 6 Liter pro 25 kg
Ergiebigkeit:
ca. 20 Liter Frischmörtel pro 25 kg Sack
Verarbeitungszeit:
ca. 5 Minuten nach Anmischen
Verarbeitungstemperatur:
mindestens +5 °C
Überarbeitbar mit:
Intoplast STW
Lagerung:
im Trockenen ca. 4 Monate haltbar (empfohlene Verarbeitung innerhalb von 3 Monaten)
Lieferform:
25 kg Sack auf Europaletten
Überwachung:
Ständige Eigen- und Fremdüberwachung
Chromatgehalt:
Chromatarm nach EU-Verordnung 1907/2006, Anhang XVII








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